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Electronic Fashion in der Modebranche
Das führende Fachmagazin der Textil- und Modebranche befragte Niklas Mahrdt zum Thema:"Braucht man als stationärer Einzelhändler einen Online Shop?"
Electronic fashion (e-fashion) für die Modebranche unverzichtbar
Mode auf Mausklick ist schon lange kein Randphänomen unter versierten Internetnutzern mehr. Inzwischen setzen vor allem die weibliche Zielgruppe zwischen 30-49 Jahren und Männer unter 30 Jahren vermehrt auf die Webshops, um sich dem schnelllebigen Trendwechsel entsprechend einzukleiden.
Auch das Fachmagazin TEXTILWIRTSCHAFT beschäftigt sich natürlich zunehmend mit der Frage des Modehandels im Web. Im Zuge dessen stellte die Zeitschrift im Dezember ausgewählten Experten die Frage: „Braucht man als stationärer Einzelhändler einen Online-Shop?“
Prof. Dr. Niklas Mahrdt, Media Economics, Köln ist davon überzeugt, dass Online-Shops ab einer bestimmten Größenordnung des stationären Einzelhändlers unverzichtbar sind.
Die zukünftige kaufstarke Generation der 14- bis 29- Jährigen bevorzugen schon heute das Internet und E-Shopping 2.0 ist längst Alltagsmusik. Für die Käufer wird das Einkaufen bequemer, vielseitiger und zeitsparender. Für die Textilunternehmen bietet E-Commerce vor allem lukrative betriebswirtschaftliche Vorteile:
Logistische Vorteile:
- Keine Regalknappheit
- Keine Limitierung den physischen Besucherstrom betreffend
- Angebot von unendlich vielen Produkte möglich
- Schnellere Anpassung an veränderte Umwelteinflüsse
Fortschritte in Marketing und Kundenorientierung:
- Sammlung & Analyse kundenrelevanter Informationen (CRM)
- Dialog in Echtzeit
- Differenzierte Kundenbehandlung -> Intensivierung Kundenbeziehung
- Ausnutzung Verbundwirkung von Online-Shop und stationären Handel
Der Beitrag von Prof. Mahrdt erschien in der
Textilwirtschaft Ausgabe 52/08 vom 24.12.2008


