Hinweise für Bachelor- und Master-Kandidaten

Es freut mich, dass Sie an einer Betreuung Ihrer Abschlussarbeit durch mich interessiert sind! Nachfolgend erhalten Sie Hinweise zu meiner Zusammenarbeit mit Bachelor- und Master-Thesis KandidatInnen:

 

Fall 1: Sie wollen bei Ihre BT oder MT bei mir anmelden, haben aber noch kein Thema. Mein Vorschlag für Sie: Verschaffen Sie sich einen Überblick über meine laufenden Themen, zum Beispiel

Sprechen Sie mich bei Rückfragen und bei Bedarf an. Themen werden dann gemeinsam abgestimmt oder von mir mündlich kommuniziert. Eine für die Anmeldung erforderliche Titel-Formulierung sollte den Umfang von maximal 2 Zeilen nicht überschreiten und wichtige Schlüsselbegriffe enthalten. Verwenden Sie bitte in jedem Fall dieses Formular.

 

Fall 2: Sie wollen Ihre BT oder MT bei mir anmelden und haben schon eine Themenidee: Eine erstmalige Kontaktaufnahme sollte folgende Punkte beinhalten: Thema / Titelvorschlag sowie Forschungsfrage und Grobgliederung. Betreuungswünsche für empirisch ausgerichtete Arbeiten mit Umfragevorhaben werden immer gerne gesehen.

Die Forschungsfrage darf nicht so ausgerichtet sein, dass sie mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden könnte. Gerne nennen ich hier zwei exemplarische Beispiele für Forschungsfragen:

„Unter welchen Bedingungen und in welchem Maße können TV-Sender performance-orientiert abzurechnende Werbespots anbieten?“
oder alternativ
„Welche Erfolgsfaktoren lassen sich für TV-Sender beim Angebot performance-orientiert abzurechnender Werbespots ableiten und wie können diese untereinander gewichtet werden?“

Zur Abstimmung verwenden Sie bitte dieses Formular.

 

Fall 3: Sie haben bereits bei mir angemeldet und die Zulassung vom Prüfungsamt erhalten: es finden regelmäßig gruppierte Sprechstunden statt. Die Teilnahme ist freiwillig und Einladungen erfolgen per E-Mail. Das hat sich bewährt, denn alle TeilnehmerInnen können von den Erfahrungen der anderen profitieren.

Zu den Konsultationen für bereits angemeldete BT/MT-Kandidaten:
Bringen Sie bitte stets das maschinengeschriebene Kontroll-Grid auf max. 1 DinA4-Querseite mit.
Sie finden dieses hier auch als WORD DOC.

Zusätzlich können Sie im weiteren Verlauf auch Ihre aktuelle computergeschriebene Gliederung und – soweit möglich – die von Ihnen geplante Seitenaufteilung mitbringen. Das Blatt mit der Gliederung sollte als Überschrift am Kopf stets den angemeldeten Titel im genauen Wortlaut sowie die Forschungsfrage beinhalten.

Die nachfolgenden Faktoren sollten vor Abgabe einer BT / MT auf Einhaltung geprüft werden:

  1. Der Arbeit sollte eine Zusammenfassung / Summary auf einer Seite voran gestellt werden. Davon entfällt auf die deutschsprachige Zusammenfassung 50% der Din A 4-Seite und auf die englischsprachige Summary die verbleibenden 50%.
  2. Eine logisch aufgebaute Gliederung mit maximal 5 bis 7 inhaltlichen Kapiteln. Bestandteile der BT, wie beispielsweise Anhang, Literaturverzeichnis und Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse zählen nicht dazu.
  3. Das erste Kapitel enthält die Bestandteile
    – Einleitung mit der Problemstellung und den Zielen der Arbeit und
    – einer eindeutig formulierten Forschungsfrage
    – Abgrenzung (also Inhalte, die nicht Bestandteil der BT/MT sind)
    – Aufbau (Beschreibung der logischen Abfolge aller Kapitel).
  4. Sämtliche Feststellungen, Behauptungen oder Beschreibungen müssen entweder sachlogisch begründet werden oder anhand von Vergleichen glaubhaft fundiert werden.
  5. Auf integrierte Abbildungen, Diagramme und Tabellen muss im Text eingegangen werden.
  6. Bei der verwendeten Literatur sollte sich eine nachvollziehbare Kombination aus Fachliteratur (Fachbücher und Beiträge) sowie selektiv ausgewählten Internet-Quellen ergeben. Internet-Quellen sollten immer einen Autor oder eine für den Inhalt verantwortliche Institution beinhalten.
  7. Das Literaturverzeichnis sollte nachfolgende Struktur aufweisen:

1. Verwendete Literatur (jeweils nach Autor alphabetisch)
1.1 Monographien / Fachbücher
1.2 Beiträge aus Fach- und Branchenzeitschriften, Herausgeberbänden
1.3 Internetquellen
(möglichst immer mit nachvollziehbarem Autor, entweder direkt genannt oder
mindestens Verantwortliche i.S.d.P. aus dem Impressum)

2. Fachbezogene Literatur, nicht verwendet
Alle Quellen (jeweils nach Autor alphabetisch)

Zitierweise:
Eine beispielhafte Aufnahme in das Literatur-Verzeichnis wäre:
Mahrdt, Niklas (2009): Crossmedia. Werbekampagnen erfolgreich planen und umsetzen. Wiesbaden: Gabler.

Die Fußnote am Ende der Seite mit einem Vergleich würde folgendermaßen aussehen:
1 Vgl. Mahrdt, Niklas (2009): Crossmedia. S. 125.

Zitieren von Internetquellen:
Fall 1: Es handelt sich um die URL einer Organisation bzw. eines Unternehmens. Diese Quelle ist nur bei Vorhandensein eines Impressums zulässig. In der Fußnote wird dann nur die Top-Domain mit Abrufdatum zitiert.

Vgl. BVDW (2013): Tracking-Lücken mit 1st-Party-Cookie-Tracking schließen.
www.bvdw.org, Abruf am 26.11.2013
(BVDW bitte im Abkürzungsverzeichnis erklären).

Im Literaturverzeichnis mit der vollständigen Subdomain, also:

BVDW (2013): Tracking-Lücken mit 1st-Party-Cookie-Tracking schließen. www.bvdw.org/medien/tracking-luecken-mit-1st-party-cookie-tracking-schliessen, Abruf am 26.11.2013

Weitere Hinweise hierzu unter diesem Artikel.

Fall 2: Der Autor der Internetquelle ist bekannt.
2.1 In der Fußnote:
Vgl. Mahrdt, Niklas: Neues Anforderungsprofil für die Marketing-Leitung. In: Cross Science. Wissenschaftsblog für Marketing. www.cross-science.de , Abruf am 29.10.2014.

2.2 Im Literaturverzeichnis:
Mahrdt, Niklas: Neues Anforderungsprofil für die Marketing-Leitung. In: Cross Science. Wissenschaftsblog für Marketing. www.cross-science.de/2014/07/neues-anforderungsprofil-fur-die.html, Abruf am 29.10.2014.
Weitere Hinweise hierzu unter diesem PDF.